Für die AMD konzepierte ich einen 4-stündigen Stylingworkshop für die Studentinnen des Studienganges Modejournalismus. Die Entwicklung und die Ergebnisse dieses Styling-Workshops in Sache Legeware waren wirklich enorm und am Ende alle begeistert.

Thema des Stylingworkshops: „STILL-STYLING-BASICS“ – Legeware als Moodboard

Die Aufgabenstellung: überlege Dir ein Fashion-Thema für ein Fashion-Moodboard. Bringe die dazu benötigten Klamotten inklusive Accessoires am Tag des Workshops aufgebügelt mit.

Wichtige Notitz an mich: erkläre beim nächsten mal besser und ausführlicher das Wort aufgebügelt! (Nein, es heißt nicht: zerknülle die Blusen so klein als möglich am Vorabend in Deine Tasche und ziehe sie zu Workshopbeginn wie eine labbrige Einkaufstüte aus Deinem Rucksack)

 

Ein Sack voll Klamotten ;)

Eine Tüte voll Klamotten für sen Stylingworkshop 😉

Mit Seidenpapier, doppelseitigen Klebeband, Klebeknete und Nadeln bewaffnet, ging es an die Arbeitstische und großen Depafitplatten.

Nach einer kleinen Einführung wurden in 2er Teams die ersten T-Shirts und Blusenpäckchen gelegt. Danach ging es an die offene Legeware, an die Hosen und Accessoires.

geübt wurden erst mal die Basics:

  • wie wird Seidenpapier behandelt
  • warum soll die raue Seite des Seidenpapiers nach Außen
  • wie wendet man Legepappen an
  • wie werden Stecknadeln so gesteckt, dass sie ihre Aufgabe erfüllen und den Stoff auch zusammen halten
  • was ist Klebeknete – wann kommt sie zum Einsatz
  • welche Besonderheiten kann an der Ware gezeigt werden
  • worin unterscheidet sich Päckchen und offen gelegte Ware und wann eignet sich welche Legeform
  • Bildaufbau

Nach und nach ergänzte sich jedes einzelne Fashion-Moodboard und die Sache wurde rund. Logistisch stand ich, bei 6 Teams, schon vor einer kleinen Herausforderung. Denn wir hatten für den Styling-Workshop lediglich eine Kamera, einen Rechner und ein hohes Stativ zur Verfügung.

Nun ist es ja bei Legeware so, dass man die Korrekturen am sinnvollsten unmittelbar unter der Kamera durchführt und direkt ein Foto schießt um zu schauen ob die Korrektur den gewünschten Effekt erzielt. Bei 12 Personen und 6 Motiven funktioniert es in dieser Art aber leider nicht. Also beschloss ich mit jedem Team vier knackige Korrekturphasen zu durchlaufen.

und das geht so:

Team 1 legt seine Platte unter die Kamera – Anschauen des Bildes auf Rechner – Korrekturen besprechen – mit Handy Rechnerbild abfotografieren – ab mit Platte zum Arbeitstisch und Korrekturen durchführen

 

Besprechung der Korrektur anhand des aktuellen Bildes

Besprechung der Stylingkorrektur anhand des aktuellen Bildes

 

 

Korrekturphase: kreative Idee – auf Stuhl steigen um die Kameraperspektive einzunehmen 😀

…..dann folgt in der gleichen Reihenfolge Team 2,3,4,5,6, bevor es wieder von Vorne losgeht. Klar hatte jedes Team in den Korrekturphasen viel Luft zum atmen und quatschen und …..hüstel, zum üüüüben 😉 Diese Zeit wurde auch ausreichend genutzt…. zum atmen 😉 aber auch um sich die Arbeiten der anderen Teams anzuschauen und viel zu diskutieren.

 

 

Team Julia & Anna:

 

Team Kirstin & Faith:

 

Team Anna & Leonie

 

Team Anne & Mailin:

 

Team Denise & Anna

 

Team Carina & Caro

Die Entwicklung und die Ergebnisse der Fashion-Moodboards schauten wir uns via Beamer gemeinsam in ganz, ganz Groß an. Es war großartig, Danke Mädels! 🙂

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